hab mich die letzten Monate ziemlich intensiv mit dem Thema Nahrungsergänzung beschäftigt, weil ich seit gut einem Jahr so eine permanente Müdigkeit mit mir rumschleppe, die einfach nicht weggehen will. war beim Arzt, großes Blutbild machen lassen, und da kam raus, dass mein 25-OH-Vitamin-D-Wert bei 14 ng/ml lag, also deutlich unter dem, was man so als optimal ansieht. Magnesium war auch eher am unteren Rand der Referenz, und Ferritin war grenzwertig niedrig, obwohl das Hämoglobin noch im Normbereich lag. der Arzt hat mir dann Vitamin D3 verschrieben, 20.000 IU pro Woche als Aufsättigungsdosis, und danach auf eine Erhaltungsdosis von 1.000 IU täglich runter. btw hab ich dann auf eigene Faust noch K2 in der MK7-Form dazu genommen, weil die Kombination mit D3 wohl die Calciumverwertung verbessern soll, zumindest liest man das überall so. beim Magnesium hab ich mich für Glycinat entschieden, weil das angeblich die beste Bioverfügbarkeit hat und weniger auf den Magen geht als Citrat oder gar Oxid. ngl nach etwa sechs Wochen hab ich gemerkt, dass die Müdigkeit deutlich besser wurde, ob das jetzt am Vitamin D allein lag oder an der Kombination, ka, bin mir da nicht sicher. was mich aber echt überrascht hat, ist wie unterschiedlich die Qualität bei Supplements ist. hab vorher so ein günstiges D3 aus der Drogerie genommen, und als ich dann mal auf die Hilfsstoffe geschaut hab, war da mehr Füllstoff drin als Wirkstoff. seitdem achte ich schon mehr auf die Deklaration und schaue mir die INCI-ähnlichen Zutatenlisten genauer an. Eisen hab ich erstmal weggelassen, weil man das ja nicht einfach so supplementieren soll ohne regelmäßige Kontrolle, Stichwort Eisenüberladung. mich würde mal interessieren, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, gerade was die Kombi aus D3 und K2 angeht, und ob ihr eher auf Kapseln oder Tropfen setzt bei fettlöslichen Vitaminen